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Wir wollen nicht Anders sein, sondern Besser!

Klasse A2 (gültig ab dem 19.01.2013)

Fahrzeugart

- Krafträder bis 35 KW

- Krafträder, auch mit Beiwagen mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 KW
- Verhältnis Leistung - Leermasse max. 0,2 KW pro Kg

Mindestalter

- 18 Jahre

Mit der Ausbildung kann etwa ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters begonnen werden.
Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag abgelegt werden.

Geltungsdauer

- Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.

Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.

Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden. Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.

Vorbesitz erforderlich

- NEIN

Beinhaltet Klasse:

- A1 / AM

Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis der Behörde beizufügen sind:

- Biometrisches Passbild

- Sehtest

- Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort

- Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Führerscheinausbildung in unserer Fahrschule Garantiert Nett

Theorieausbildung bei Ersterwerb

- 12 x 90 min Grundstoff
-   4 x 90 min klassenspezifischer Stoff

Theorieausbildung bei Erweiterung

- 6 x 90 min Grundstoff
-  4 x 90 min klassenspezifischer Stoff
Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und sollte 2 x 90 min Unterricht am Tag nicht überschreiten.

Theorieprüfung (bei der DEKRA oder TÜV)

30 Fragen mit max. 10 Fehlerpunkten

Werden 2 x 5 Fehlerpunkte Fragen falsch beantwortet, ist die Prüfung auch nicht bestanden.

Erweiterung

- 20 Fragen mit max. 6 Fehlerpunkten

Die theoretische Prüfung entfällt bei mindestens 2 jährigen Vorbesitz der Klasse A1.

Praktische Mindestausbildung bei Ersterteilung
Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler- Ausbildungsverordnung

Die Zahl der Übungsstunden sind abhängig von Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten und können daher vor der Ausbildungsbeginn nicht genau beziffert werden.

vorgeschriebene Sonderfahrten
- 5 x 45 min Überland
- 4 x 45 min Autobahn
- 3 x 45 min bei Dämmerung und Nacht

Bei Erweiterung von Klasse A 1 auf A 2

bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben,

allerdings muss sich der Fahrlehrer, bevor er dem Bewerber zur Prüfung vorstellt, davon überzeugen, dass er diese notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt.

Besitzt der Bewerber die jeweils niedrigere Klasse noch nicht seit mindestens zwei Jahren oder will er von der Klasse A1 direkt auf A aufsteigen, ist die Anzahl der besonderen Ausbildungsfahrten reduziert auf:

- 3 x 45 min Fahrstunden Überland

- 2 x 45 min Fahrstunden Autobahn

- 1 x 45 min Fahrstunde bei Dämmerung und Nacht

Ausbildungsfahrten werden am Ende der Ausbildung gefahren, eine Prüfungsreife sollte schon erkennbar sein.

Praktische Prüfung

 - Ersterwerb:      - Dauer mindestens 60 Minuten

 - Erweiterung:    - bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A 1 mindestens 40 Minuten

Prüfungsinhalte

Sicherheitskontrolle, Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften auch Autobahn und Kraftfahrstraße, vorgeschriebene Grundfahraufgaben

Obligatorisch

- Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit

- Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung

- Ausweichen ohne Abbremsen

- Ausweichen nach Abbremsen

Alternativ

- Slalom oder Langer Slalom,

- Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus, Stop and Go oder Kreisfahrt.

Summe der zu fahrenden Grundfahraufgaben

- sechs

- Bei der Erweiterung von A 1 auf A 2  darf die praktische Prüfung bereits einen Monat vor Ablauf des zweijährigen Vorbesitz der jeweils niedrigeren Klasse abgelegt werden.

Als Prüfungsfahrzeuge der Klasse A2 sind zu verwenden

Krafträder ohne Beiwagen

­- Motorleistung mindestens 25 kW

­- Verhältnis Leistung/Leermasse von nicht mehr als 0,2 kW/kg

- Hubraum mindestens 400 cm³ und

- durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mindestens 130 km/h.

Wissenswertes

- Wenn Sie den Führerschein der "alten" Klasse 3 haben bekommen Sie beim Umtausch Ihres Führerscheins die Klassen B, BE, C1, C1E, AM und L erteilt.

Werden Ihnen außerdem die Klassen A und A1 allerdings mit der Beschränkung auf dreirädrige Kraftfahrzeuge (Trikes) und Trikes mit Anhänger mit einer zG von maximal 750 kg zugeteilt.

Die Beschränkung wird mit den Schlüsselzahlen 79.03 bzw. 79.04 im Führerschein dokumentiert.

Auf Antrag bekommen Sie außerdem:

 - Klasse CE mit der Schlüsselzahl 79 (C1E > 12.000 kg, L <= 3)

Mit dieser Schlüsselzahl dürfen Sie auch Fahrzeugkombinationen mit einer zG von mehr als 12.000 kg fahren. Die zG des Zugfahrzeugs ist auf 7.500 kg begrenzt und die Zahl der Achsen auf drei.

Diese Erlaubnis gilt nur bis zu Ihrem 50. Geburtstag.

Eine Verlängerung um jeweils 5 Jahre ist möglich, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und Ihr Sehvermögen vorlegen.

Wenn Sie Ihren alten Führerschein nicht umtauschen, dürfen Sie ab dem 50. Lebensjahr keine Kombinationen mehr fahren, deren zG größer ist als 12.000 kg. Die Klasse T, wenn Sie in der Land- oder Forstwirtschaft tätig sind.

Sie dürfen mit dem Führerschein der „alten“ Klasse 3 folgende Motorräder fahren:

- Führerschein wurde vor dem 01.04.1980 erteilt: mit diesem Führerschein dürfen Sie Leichtkrafträder der Klasse A1 fahren (max. 125 ccm Hubraum, 11 kW Motorleistung). Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, bekommen Sie die Klasse A1 zugeteilt.

Sie können auch den Führerschein Klasse A2 beantragen.

- Dieser berechtigt zum Führen von Motorrädern bis 35 kW. Für diese Erweiterung ist nur eine praktische Prüfung vorgeschrieben.

Bevor der Fahrlehrer Sie zu der Prüfung vorstellen darf, muss er sich aber von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen und soweit erforderlich mit Ihnen bis zur Prüfungsreife üben.

- Führerschein wurde seit dem 01.04.1980 erteilt:mit diesem Führerschein dürfen Sie fahren:

Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h (bei Kleinkrafträdern, die bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind, beträgt die bbH 50 km/h);Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschrift der DDR, wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind. (§ 76 Nr. 8 FeV)